Ich bin ein Trainingsmuffel und seit Jahren schon beschäftigt mich diese zum Teil belastende Eigenschaft! In meiner Jugend bin ich geleitet worden von Trainern, Lehrern und meinem Vater. Alles war vorgegeben, ich musste nur teilnehmen. Beim Militär dann die vollkommene Kontrolle über meinen Körper durch ausgetüfftelte und total überwachte Trainingsprogramme. Es war eine schöne Zeit! (haha). Seit ich für mich selber verantwortlich bin, ist das mit dem Trainieren nicht mehr so einfach.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich betreibe nach wie vor sehr viel Sport! In aller erster Linie Outdoorsport! Bei der Ausbildung von Raftguides kann es schon vorkommen, dass ich 10 Tage durchgehend bis zu 8 Stunden pro Tag am Fluss bin. 2 solche Kurse führe ich pro Jahr durch. Dazu kommt ein Canyoningführerkurs mit 9 vollen Outdoortagen. Private E-Biketouren, Wanderungen mit den Kindern, Bogenschießen, Langlaufen, Skitouren, Klettersteige, usw. bringen summa summarum viele Sporttage, vermutlich nicht soviel Zeit wie ein Profisportler aufbringt, aber wesentlich mehr als wie ein Durchschnittseuropäer.

Leider musste ich jedoch feststellen (als Sportwissenschaftler war mir dieser Umstand aber ohnehin bekannt), dass ich alle diese Sportarten nur bedingt oder semiprofessionel durchführen kann, wenn ich nicht über eine entsprechend physische „Fitnessgrundlagen“ verfüge. Schlimmer noch, gewisse Sportarten (Rafting, Canyoning usw.) belasten den Körper (und hier vor allem die Wirbelsäule) übermaßen, sodaß diese Belastungen ohne Entgegensteuerung mittels Funktionsgymnastik sich schädigend auf den Organismus auswirken.

Und hier stehe ich nun, als Trainingsmuffel, der seine Outdoorsportarten nicht aufgeben will auf der Suche nach einer Lösung!

Die Lösung für mich: Projekt 99 + 1

Es ist für mich illusorisch zu glauben, irgendwie, das ganze Jahr über ein bischen, ein bischen mehr oder gar viel zu trainieren. (Mit Trainieren meine ich einen gewissen regelmäßigen Belastungszyklus z.b. im Krafttraining und/oder der Funktionionsgymnastik und natürlich der Ausdauer so und soviele Stunden pro Woche) Was aber, wenn ich mir eine gewisse Zeitspanne im Jahr herausnehme speziell fürs Training? Aufgrund unterschiedlicher Literatur von Trainingsspezialisten bzw. klassischer Fachliteratur der Sportiwssenschaft kam ich auf den Zeitraum von 3 Monaten oder marketingtechnisch und psychologisch aufgepeppt 100 Tage! Voila!

Auf meiner Fittolead Facebookseite werde ich meine Trainings bzw. Trainingsfortschritte dokumentieren.